Praxiszentrum für Integrative Medizin Düsseldorf

Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin Angela Althaus & Dr. med. Marcus Bäcker

 

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INFEKTANFÄLLIGKEIT

Viele Menschen leiden vor allem in den kalten Monaten unter häufig wiederkehrenden Infekten der Atemwege, die nicht nur die Lebensqualität deutlich reduzieren sondern auch den Körper wiederholt schwächen. Eine Infektanfälligkeit kann sich auch in anderen Organystemen wie z.b. bei wiederholter Blasenentzündung oder häufig wiederkehrenden Herpes Infektionen der Haut äußern. Allen wiedekehrenden Infekten liegt eine Schwäche des Immunsystems zugrunde. Ursachen hierfür sind vielgestaltig. Eher selten spielen genetische oder strukturelle Erkrankungen ein Rolle. Diese können im Rahmen eines check ups incl. einer speziellen immunologischen Diagnostik ausgeschlossen werden. In der Regel spielt die Lebenssituation mit u.a. Überlastung im Beruf, zuwenig regenrierenden Schlaf, Mangel an Bewegung an der frischen Luft oder inadäquater Ernährung eine wesentliche Rolle. Labordiagnostisch fassbar stellen sich damit verbunden häufig Zeichen einer chronisch schleichenden Entzündung ("silent inflammation"), Mangel an Vitaminen (u.a. Vitamin C, D, B6, 12), Mineralien (u.a. Zink, Selen), Omega 3 Fettsäuren und Aminosäuren dar. Ein gute Versorgung mit diesen Vitalstoffen ist notwendig für eine optimale Funktion des Immunsystems. Dies gilt ebenso für die Rolle des Darmes. Da sich 80% aller Immunzellen im Darm befinden ist die Untersuchung der Darmgesundheit z.B. über eine Stuhlprobe häufig zielführend. Störungen der bakteriellen Darmflora sowie eine schleichende Entzündung der Darmschleimhaut kann zu einer anhaltenden "Beschäftigung" des Immunsystems führen, das dann an anderen Stelle (Atemtrakt, Haut oder Blase) nicht mehr so effektiv arbeiten kann.

 

Am Anfang der Behandlung einer Infektanfälligkeit steht häufig die Behandlung eines noch anhaltenden Infektes. Die zumeist viralen Infekte lassen sich in der Regel gut mit einer Kombination aus pflanzlichen Präparaten sowie einer ausreichenden Dosis an Ruhe und Schlaf behandeln. Zuweilen benötigt der Organismus mehr Unterstützung, dann sind u.a. Akupunktur, Vitamin C Hochdosisinfusionen oder eine Ozon-Eigenbluttherapie zusätzlich hilfreich. 

Nach Abklingen des akuten Infektes besteht der klassische Weg zur Stärkung des Immunsystems in abhärtenden Massnahmen. Der Urvater der europäischen Naturheilkunde, Sebastian Kneipp, hat uns vorgemacht wie das funktioniert: Wir müssen unseren Organismus regelmässig durch äußere Reize anregen, die das gewohnte Mass leicht übersteigen. Ein typisches Beispiel sind die unter der heimischen Dusche durchführbaren Wechselgüsse. Am Ende der warmen Dusche erfolgt ein kurzer Kältreiz. Dieser fordert den Organismus heraus und führt damit, wenn dies regelmässig geschieht ("... am besten jeden Morgen") zu einer Verbesserung der Reaktionfähigkeit auf Kältereize. Man wird weniger anfällig für "Erkältungen". Die selbe Wirkung ist nachgewiesen für regelmässige Bewegung an der frischen Luft und Saunagänge.

Aus Sicht der chinesischen Medizin zeigt sich häufig, dass Patienten Nahrungsmittel zu sich nehmen, die nicht gut zu ihrer Konstitution passen. Dies führt bei Erkältungskrankheiten häufig zu einer vermehrten Produktion von Schleim sowie einer Chronifizierung von Infekten wie z.B. einer chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen. Wir beraten Sie gerne wie Sie sich entsprechend Ihrer Konstitution ernähren können. 

Auch in der europäischen Naturheilkunde spielt der Darm und die Ernährung eine wichtige Rolle für das Immunsystem. Auf der Basis gezielter Labordiagnostik können wir immunologisch releveante Störungen des  Darmes erkannen und sehr gut u.a. mit pflanzlichen Präparaten (Myrrhe, Curcuma etc.) sowie Prä und Probiotika (Ballaststoffe und darmfreundliche Bakterien) behandeln. 

Die Forschungsrichtung der Psychoneuroimmunologie lehrt uns die Zusammenhänge zwischen Psyche und Immunsystem. Während kurze Belastungen das Immunsystem anregen, kommt es bei anhaltendem Belastungen zu einer Unterdrückung der Infektabwehr. Wesentlich sind Pausen zur Regeneration. In langen Stressphasen verliert man manchmal die Fähigkeit sich zu entspannen, hier können wir mit Anti-Stress Therapien Ihre Entspannungsfähigkeit und Regeneration unterstützen.

Manchmal haben anhaltende Infekte einen Menschen so entkräftigt, dass erst eine stärkende Behandlung erfolgen muss. Hier ist die Gabe von Vitaminen und Mineralien in Tablettenform oder als Infusionskur sowie eine Behandlung mit chinesischen Heilkräutern hilfreich. Auch die Eigenbluttherapie zeigt gute therapeutische Effekte. Eine verstärkte Form der Eigenbluttherapie ist die Ozon-Eigenbluttherapie, die wie oben beschrieben als Reiztherapie starke vitalisierende Effekte erzielt.

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